Mitte Mai sind wir zu unserer „Klimaanlagen-Tour“ gestartet. Warum „Klimaanlagen-Tour“? Da wir zukünftig weiterhin unsere Katze mit auf Tour nehmen werden, haben wir uns dazu entschieden, dass eine Klimatisierung für den Ducci her muss.
Also schauten wir uns um nach einer Dachklimaanlage. Grundsätzlich favorisieren wir die Nachhaltigkeit. So fiel uns ein Angebot einer gebrauchten Anlage in der Eifel ins Auge…wir wurden uns einig mit dem Verkäufer. Die Abholung der Anlage sollte Mitte/Ende Mai 26 stattfinden und daher „Klimaanlagen-Tour“.
Der erste Tag führte uns hinter Hamburg an die Elbe
Wie immer via Landstrasse peilten wir als ersten Zwischenstopp Geesthacht an. Dort wollten wir einen Stellplatz an der Elbe zur Übernachtung nutzen. Abgelenkt von den Blicken auf die Gegend und die Elbe verpassten wir leider die Einfahrt zum Stellplatz und wollten wenige 100m weiter einfach drehen…
Und kam ein kurzer Knall…
In einer kleinen „Parkbucht“ war das Wendemanöver geplant. Beim betätigen der Kupplung dann ein Knallgeräusch. Das Pedal blieb voll durchgetreten stehen und sofort war klar: Kupplungsseil gerissen!
Nichts ging mehr. Klar man könnte „unsynchronisiert“ irgendwie die Gänge schalten, wollte ich aber dem Getriebe und unseren Nerven nicht antun. Also musste der ADAC einspringen…




Per Abschlepper zum Campingplatz
Während des Wartens auf den Abschlepper, kam eine Gruppe Radfahrer vorbei und sagten, dass in ca. 4 bis 5 km ein Campingplatz sei. Sehr guter Tipp, danke nochmals!
Natürlich schreiben wir den 16.05.26 – ein Samstag Nachmittag! Nix mit Werkstatt, keine Teileverkauf offen…wir waren gestrandet! Mindestens bis Montag. Also per Abschlepper zum Campingplatz Hohes Elbufer.




Glück im Unglück
Dank der Radfahrer kamen wir auf diesen herrlichen Stellplatz. „Campen ohne Deich“ und „Entspannung, Erholung, Entschleunigung“ ist nicht nur deren Slogen, sondern das ist tatsächlich so! Ohne unsere Panne hätten wir diesen Platz nicht entdeckt. Vielen Dank nochmals an das gesamte Platzteam!
Am Montag bekamen wir das benötigte neue Kupplungsseil über eine Werkstatt in Geesthacht. Nachmittags habe ich das neue Seil eingebaut und die Kupplung eingestellt…zum Glück kann man das bei einem Oldi wie unserem Ducci noch selber erledigen.


Unser Reiseplan musste geändert werden
Am Dienstag ging es für uns weiter. Da wir für Mittwoch bereits den Abholtermin vereinbart hatten und auch ab dann einen Stellplatz in der Eifel für zwei Nächte gebucht hatten, mussten wir unsere geplante Route ändern.
Es ging nach Ochtrup – gute 300 km von der Elbe. Dort fuhren wir einen privaten Stellplatz an. Der Wohnmobilstellplatz an der Erholung ist sehr liebevoll eingerichtet und sehr gepflegt. Bis auf Strom sollte man aber autark sein. Ideal für einen Stadtbesuch in Ochtrup.




So nah an der niederländischen Grenze…also ab zum:


Kurz nach Öffnung war noch nicht viel los. Also einmal durch die Gänge, schauen, staunen UND natürlich etwas mitgenommen: z.B. einen neues Geschirrset.
Dann ging’s in die Eifel
Nach der Abholung der Dachklimaanlage – man doch größer als gedacht, zumindest mit Karton. Also nicht ins Staufach sondern ab in den Alkoven…ca. 35kg! – ging es zum Campingplatz Hetzingen. Zwei Tage Fahrpause, Erholung, Verwandtenbesuch und Burgbesuch. Sehr schön war es!







Von der Eifel in den Pott
Mit H-Kennzeichen konnten wir endlich auch die ansonsten für unseren Ducci verwehrten Umweltzonen durchfahren. Da wir noch einen Tag Zeit hatten, bevor wir den gebuchten Platz in Hattingen ansteuern wollten, entschlossen wir uns den Wohnmobilplatz Glück Auf in Bochum aufzusuchen. Nicht schlecht für einen Stadtbesuch in Bochum. Alles da, was man als Camper so braucht. Betrieben wird dieser Stellplatz von einem Caravan- /Reisemobilhändler, der direkt neben dem Stellplatz seine Betriebsflächen hat.



Fazit von uns: Für eine Nacht o.k. mehr aber auch nicht.
Raus aus dem Pott und an die Ruhr
In Hattingen stellen wir uns regelmäßig auf den Stellplatz Ruhrtal. Für uns ideal gelegen, um meine Mutter sowie meine Schwester zu besuchen.
Zudem liegt dieser kleine Stellplatz (18 Stellplätze) direkt an der Ruhr. Herrlich für einen Spaziergang. Neben einer Minigolfanlage bietet dieser Stellplatz auch einen direkten Zugang zu einem empfehlenswerten Bistro. Dort meldet man sich auch an.



Nach zwei Nächten ging es weiter gen Norden
Nächster Halt war Münster. Die Altstadt wollten wir schon seit längerem mal besichtigen. Einen guten und zentralen Parkplatz fanden wir direkt am Schloß.





Nach einem schönen Stadtbummel, einem super leckeren Eisbecher ging es weiter zum nächsten Übernachtungsplatz in Bad Laer. Der Stellplatz Sole Vital liegt direkt am Kurpark. Während der Öffnungszeiten vom Sole Vital kann man kostenfrei die Duschen sowie das WC benutzen. Vielen Dank an die Betreiber dieses schönen Stellplatz.




Eine weitere Übernachtung machten wir am Dümmer See auf der Wohnmobilwiese Lembruch. Anschließend ging es über Hamburg zum Campingplatz Elbe Camp. Eine urige Location am schönen Elbstrand. Bisschen teuer nach unserem Geschmack, aber schöner und uriger kann man nah bei Hamburg nicht stehen.





Endspurt, aber mit Zwischenstopp
Der letzte Tourabschnitt in Richtung Homebase führte uns an den Nord-Ostsee-Kanal. Im Eisstübchen am Kanal (unser Lieblingseiscafe) gönnten wir uns noch eine leckere Schlemmertüte.
Zu Hause angekommen ging es erstmal ans Rasenmähen. Unser Rasenroboter hatte wohl auch ein paar Tage „frei gemacht“…..


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